Chiptuning für den Diesel

  • Hab keine Erfahrungen, aber was der User da schreibt hört sich Vernünftig an. Im BMW Forum hab ich von Usern mit Know-How gelesen, dass es sehr wichtig sei, dass der Wagen bei einer individuellen Kennfeldoptimierung auf der Straße bewegt wird. Laut der Beschreibung wird das wohl bei der Firma BKP Motorsport so betrieben.

  • Ich habs angetestet, das Schnäppchenangebot für 129.-€uronen. Mehr Kraft ? Ja, aaaber........ die Fahrbarkeit ist für einen Komfortbetonten Menschen nicht gegeben. Der Chip is wieder raus.

  • Hab mir jetzt nicht alle 15 Seiten durchgelesen.
    Bei uns in der Nähe gibt es einen Standort von Fasttuning (Startseite - Fasttuning.eu - Professionelles Chiptuning fr nahezu alle Fahrzeugmodelle angefangen von A wie A2 bis Z wie Zafira. Leistungssteigerung, Drehmomenterhhung bei geringerem Verbrauch. Fasttuning.eu, Ihr Chiptuner), die keine Box sondern die Motor-Steuergerätdaten auslesen und optimieren. Die werden dann wieder aufgespielt und das wars mit dem Tuning.
    Ja, die Daten vom CX-7 sind noch nicht in der Datenbank, soll aber in Kürze folgen, da sie demnächst ein Gerät bekommen, um auch mit Denso Steuergeräten kommunizieren zu können.


    Der Meister (der Standort-Werkstatt) hat mir gesagt, dass man die gechipte Firmeware nur erkennen würde, wenn man im Fall eines Garantie-Schadens die Motorfirmeware auslesen würde.
    Diesen Aufwand betreibt angeblich keiner der Autohersteller. Na ja, da bin ich mir nicht so sicher ,-)
    Grundsetzlich hört sich das Prinzip erst mal gut an, da ja die Motorleistung in der Großserie streut und durch eine speziell angepasste Firmeware einiges bzgl. Eco-Tuning + etwas Mehrleistung herauszuholen ist.
    Ich brauche jetzt keine 200 PS, aber etwas weniger Verbrauch und 190 PS wären schon ok :-)


    Ihr habt ja bis jetzt verschiedene Boxen getestet. Was haltet ihr von Firmeware-Tuning?


    Einzigster Nachteil den ich jetzt sehe ist, dass falls mal von Mazda ein Firmeware-Update herauskommt, kann es sein, dass dieses dann durch das Tuning nicht aufspielbar ist. Bzw. wird dann die Tuning-Firmeware überspielt und das wars. Aber angeblich würden sie 1x nach einem Tuning die Firmware umsonst wieder aufspielen

  • Ich will das Thema mal wieder anwärmen. Mittlerweile hat sich bei mir die Einsicht ergeben, das etliches von dem, was hier geschrieben wurde, insbesondere von mir (Pardon !) für das Thema "Dieseltuning beim Mazda CX-7 kaum zu gebrauchen ist. Obwohl es nicht falsch war. Nur hatte ich eben meine Erfahrungen aus dem Motorrad-Benziner Bereich übertragen. Bei modernen Common-Rail-Dieseln (allerdings ausgenommen die neue Skyactiv-Diesel-Generation) läuft es dagegen etwas anders. Bei vielen dieser Fahrzeuge reicht ein absolut simples Tuning aus, um gute Wirkung mit guter Fahrbarkeit zu vereinen, ohne das man gleichzeitig zwingend Bedenken wegen der Dauerhaltbarkeit des Wagens haben müßte.


    Es zeigt sich nämlich, das eine simple Erhöhung des Common-Rail-Drucks ausreichend ist, um das o.g. Ziel zu erreichen.
    Wenn man weiß, bis zu welchen Betriebsdrucken (teils um die 3000 bar) diese Common-Rail Rohre tauglich sind und wie weit entfernt von diesen unbedenklichen Werten die in der Serie bisher gebräuchlichen Werte waren (1450 bis 1800 bar), der ahnt schon, das diese Tuning-Möglichkeit erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten bringt.


    Wie wahrscheinlich immer gilt aber natürlich: Wer die gebotene Mehrleistung andauernd voll auskostet, darf schon mit erhöhtem Verschleiss rechnen. Hier sollte man sich auch einmal mit den kritischen Berichten auseinander setzen. Wobei auch die im Netz aufzufindenden kritischen Beiträge zum Tuning durch CR-Druckerhöhung wieder kritisiert werden können:


    So wird teils kritisert, das die schon die serienmäßige Literleistung (PS pro 1000ccm Hubraum) vieler Common Rail-Diesel sehr hoch sei und eine weitere Steigerung den Motor an die mechanischen Grenzen führe. Hierzu kann man für unseren CX-7 nur sagen, das dies im Marktumfeld ziemlich kalter Kaffee ist. 173 PS aus 2.184ccm sind nicht so ungewöhnlich, bei BMW zB. werden diverse 2,0 Liter-Diesel mit Leistungen bis zu 231 PS angeboten. Ab Werk und serienmäßig. Bei koreanischen Mitbewerbern gibt es 2,2 Liter Diesel mit Leistungen ebenfalls von 202 PS serienmäßig ab Werk. Die Leistungssteigerung des 173 PS Mazda-Diesels auf die angegebenen Werte, die bei den diversen Anbietern zwischen 191 und 218 PS liegen und die wohl meist grob einen Bereich von 195 bis 205 PS ergeben, bringen den CX-7 also nur auf Werte, die in anderen Fahrzeugen bereits ab Werk vorgesehen sind.


    Dann wird noch kritisiert, das viele Chiptuning-Boxen den gesteigerten Common Rail Druck permanent, d.h. sowohl im kalten Zustand als auch bei heissem Motor freigeben. Dies stimmt nur bedingt, es ist nämlich abhängig von den werksseitig programmierten Schutzfunktionen. Und die werden eben bei diesem Tuning nicht aufgehoben oder geändert.


    Es wird kritisiert, das die beworbenen Verbrauchseinsparungen nur fiktiv seien. Insbesondere die Cockpit-Verbrauchsanzeigen würden "täuschen", da die Einspritzzeiten kürzer seien, aber durch den gesteigerten Druck mehr eingespritzt würde. Die Cockpit-Anzeige würde aber nur die verringerten Zeiten erfassen und daher einen geringeren Verbrauch anzeigen, tatsächlich würde das Gleiche oder mehr verbraucht. Nun, bei mir ergab sich bei einer Tankfüllung eine Verbrauchssenkung von um die 0,5 ltr./100km. Es bleibt abzuwarten, ob sich das bestätigt oder nicht. Grundsätzlich möglich ist eine Verbrauchssenkung trotz gesteigerter Leistung schon, nämlich dann wenn eine effizientere Verbrennung statt findet (also die eingespritzte Dieselmenge besser verwertet wird) und/oder wenn die geänderte Drehmomentkurve besser zu den Fahrgewohnheiten passt.


    Die am ehesten zutreffende Kritik, nämlich die, das Automatikgetriebesteuerungen mit angepasst werden müssten, dies aber meist nicht erfolgt und dann im Bereich der Wandlerkupplung und des Getriebes erhöhter Verschleiss eintritt, trifft uns CX-7-Handschalter bekanntlich von vornherein nicht.


    Ein kleiner Praxistest zeigte auch, das die Einfachheit des Tunings in der Branche offenbar dazu führt, das munter voneinander abgekupfert wird. Anbieter, die knapp 600 € für ihre "Wunderbox" verlangen machen teils genau das Gleiche wie andere Anbieter, die nur ca. 160 € verlangen. Letztlich ist die verwendete Hardware simpel, kostet im Einkauf vielleicht nicht mal 30 € und wenn man einmal die richtigen Daten für die Veränderung ermittelt hat (dieses know-how ist letztlich viel Geld wert), braucht es nur weniger als eine Minute, diese zu überspielen. Entsprechend einfach ist auch die Montage: Serien-Stecker vom Common-Rail Rohr abziehen, Zubehör-Stecker drauf und dann mit dem 2. Zubehör-Stecker die Verbindung zum vorher abgezogenen Serien-Stecker fürs Common Rail Rohr herstellen. Box anschließen und mit Kabelbindern an geeigneter Stelle verstauen. Fertig. Manche Anbieter kopieren sogar Teile ihrer Webseiten , wie zB. Leistungsdiagramme. Schon lustig.


    Manche dieser Wunderboxen (wie die erste, die ich ausprobiert hatte) sind noch nicht einmal auf den CX-7 abgestimmt, sondern trugen offenbar eine Universal-Einstellung für andere Mazda-Diesel: Resultat: Placebo. Im Fahrbetrieb fühlte man keinerlei Änderung. Wir haben das dann forumsintern durch eine kleine Vergleichsfahrt überprüft und siehe da: der "gechipte" CX-7 fuhr haargenau so wie der zu vergleichszwecken herangezogene andere Serien-CX-7 eines Forumskollegen. Schon eine besondere Frechheit angesichts eines Preises von 600€.
    Bei wiederum anderen Anbietern kann man in solchen Fällen mit einer Umstellung eines PC-Jumpers im Gehäuse für eine Anpassung sorgen.
    Ganz nett, aber selber nach gut Glück probieren zu müssen ist wie beim Placebo-Teil unter dem Strich für die meisten Kunden unzumutbar und ein Grund für den sofortigen "Widerruf des Kaufs" durch umgehende Rücksendung.


    Besser ist natürlich, es passt. Und das kann es mit diesem simplen Wunderboxen-Tuning durchaus, wenn die Daten stimmen. Wie zum Beispiel bei meinem letzten Test.
    Da ergab sich ein sanfterer Fahrzustand im unteren Drehzahl- und Lastbereich gepaart mit sehr deutlicher Verbesserung der Leistungsabgabe oberhalb 2500 U/min bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Drehfreude oberhalb 3000 U/min und einer Verbrauchssenkung von schätzungsweise etwas über 0,5ltr. /100 km. Der ganze Wagen läuft grundsätzlich "leichtfüßiger" und "harmonischer".
    Das alles mit einem harmonischen Ansprechverhalten ohne störende Löcher oder plötzlichen ruppigen Leistungseinsatz.
    Beim "richtigen" Anbieter gepaart mit einem sehr günstigen Preis, jedoch mit einer nicht 100% Abdichtung der Box gegen Wasser (RS232 PC Stecker zum Anschluss der Box, man kann die Box in ein wasserdichtes Säckchen geben um das zu korrigieren und Defekten vorzubeugen).
    Ich war bzw. bin dementsprechend positiv beeindruckt. Das Dumme ist also, das man Anbieter mit "guter Ware" und solche mit "Murks-Tuning" leider nicht am Preis auseinander halten kann. Man muss es im Zweifel selber ausprobieren.


    Natürlich wäre dieser Bericht erst dann richtig aussagekräftig, wenn man auf einem Allrad-Pkw-geeigneten Prüfstand eine Eingangsmessung und danach eine Vergleichsmessung gemacht hätte. Und dann, wenn man die Langzeitauswirkungen in Bezug auf Verbrauch und etwaige Reparaturen beobachtet hätte. Dazu hab ich im Moment aber keine Lust und keine Zeit, vielleicht erledigt das jemand anders.


    Möchte hier allerdings keine Werbung für den netten österreichischen Anbieter aus Spittal machen, der das Ding in der Bucht verscheuert. :thumbsup:
    Wer trotzdem dort kauft, sollte dem Verkäufer unbedingt eine Nachricht zukommen lassen, für welches Mazda-Diesel-Fahrzeug welchen Baujahrs und mit welcher Serien-Leistung die Box gedacht ist.
    Und wie immer: Dies ist ein rein subjektiver Erfahrungsbericht. Ich fordere nicht zum Kauf solcher Zubehörteile auf und übernehme keinerlei Haftung für irgendwelche Unzufriedenheiten oder Nachteile, die bei anderen entstehen.

  • Und noch einmal kurz zu den beiden Arten des Tunings: 1. Steuergeräteprogrammierung und 2. "Wunderbox"


    Vorteil Steuergeräteprogrammierung:
    * Absolut unsichtbar, da nur die Software im Serien-Steuergerät umprogrammiert wird.
    * Möglichkeit tiefgreifender Maßnahmen (soweit nötig)


    Nachteil Steuergeräteprogrammierung:


    *Mit Profi-Diagnosetools erkennbar bei Inspektion,
    *ein Software-Update durch Händler/Werkstatt führt meist zum Überschreiben des Tuning-Datenstandes. Tuning Datenstand muss danach neu aufgespielt werden und je nach Software-Änderung durch Werkstatt passt dieser Tuning-Datenstand dann womöglich nicht mehr. Manch ein Tuner sperrt die von ihm geschriebene Software. Software-Updates sind in diesen Fällen danach nur vom Tuner möglich, nicht mehr von Händler/Werkstatt


    Vorteil Wunderbox:
    *einfachster Anschluss, keinerlei Eingriff in serienmäßige Motorsteuerung (außer eben der Erhöhung des Common-Rail-Drucks)
    *einfachste Demontage, zB. vor Überprüfungen / Inspektionen
    *wird nur die Common-Rail-Steuerung geändert (wie mittlerweile meistens) ist das Tuning nach Demontage der Box nicht mehr nachweisbar
    *Software-Updates durch Händler/Werkstatt problemlos möglich, sie ändern nicht den Datenstand in der Box
    *solange ein werksseitiges Software-Update nicht die Common-Rail-Steuerung ändert, hat ein Werks-Software-Update keine Auswirkungen auf das Tuning
    *Möglichkeit, die Box auf ein neues Fahrzeug anzupassen bzw. die Box nach Fahrzeugwechsel einfach zu verkaufen


    Nachteil Wunderbox:
    *zusätzlicher Kabelsatz und Box sind theoretisch eine zusätzliche Fehlerquelle (die allerdings wegen der einfachen Demontagemöglichkeit niemanden schrecken sollte und bei qualitativ guten Kabeln und Box eben auch nur theoretisch sein dürfte)


    * Tuning bei Nachprüfung leicht feststellbar (solange der Fahrer keine 2 min. Zeit zur Demontage hat)

  • Ich habe mich sehr viel mit diesem Thema auseinandergesetzt. In der Tat sind die Powerboxen besser als ihr Ruf, vorausgesetzt man kauft keine einfachen Widerstände!
    Im Prinzip besteht das CommonRail Motor-Management aus mehreren Sensoren und Aktoren. Kommt es zum Ausfall von einem oder mehreren Sensoren, dann sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen
    wie z. B. das Verwenden der Ersatzwerte, das Motornotlaufprogramm oder das Abstellen des Motors.
    Bei anhaltenden Schwankungen des Ladedruckes geht der Motor in den Notlauf oder bei Raildruck über 1350 bar wird der Motor abgestellt.


    So gesehen, kann die Box nicht viel anstellen, weil alle Sensoren die volle Funktionalität haben.


    Ein Software Update ist riskanter,da man nicht weiß, was die Tuner alles updaten!

  • Jo. Und bei diversen deutschen und italienischen Herstellern sind die CR-Rohre bis zu 3.000 bar Betriebsdruck geprüft.
    Nach meinen Infos lagen die üblichen Betriebsdrücke bei Serienfahrzeugen der ersten CR-Generation bei 1.400-1800 bar.
    Daher war ich etwas erstaunt, als Du 1.350 bar als Abregeldruck genannt hattest. Erscheint mir immer noch sehr wenig.

  • Also ich habe in meinem den Chip von MSpeed drin. Mittlerweile fast ein Jahr. Bringt angeblich auch 30 PS und 50 Nm mehr. Endgeschwindigkeit (teilweise bis 230 - 235 km/h; geschätzt, da ja der Tacho nur bis 220 geht) wird definitiv schneller erreicht und ist auch höher als ohne Chip.
    Angenehmer Nebeneffekt: ich brauche ca. 0,5 Liter Sprit weniger (bei normaler Fahrweise). Da ich sehr viel auf der Autobahn unterwegs bin, rotzt das Ding schon ordentlich durch (11 - 12 Liter).


    Der Chip ist herstellerseitig auf 100% eingestellt. Wenn man weiß wie es geht, kann man ihn auch auf 110% bzw. 120% steigern oder auch auf 90% bzw. 80% drosseln.


    ABER:
    Seit gut einer Woche spinnt das Ding. Erst rennt die Kiste wie die Hölle und plötzlich geht ein Ruck durchs Auto und die Leistung fällt drastisch ab, so dass teilweise nur noch 160 km/h drin sind. :cursing:
    Der Freundliche hat sich mit MSpeed in Verbindung gesetzt und die meinten, dass mein CX-7 von Haus aus gut geht und daher der Chip auf 90% gedrosselt werden muss. Grund: der Chip wird wohl zu heiß und geht dann in Notlauf. Ich habe also nun das Ding auf 90% gedrosselt. Die Kiste läuft immer noch gut, aber der Chip muss ne Macke haben, denn wenn ich bei z.B. 130 km/h den Tempomat einschalte, dann spürt man ein ganz ganz leichtes Ruckeln. :S Ich bin mal gespannt, wie es mit dem neuen Chip wird. Der Freundliche bzw. MSpeed tauscht mir den problemlos.


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Chip von MSpeed?

  • Nope. Aber wie es sich so heraus kristallisiert hat, machen mittlerweile fast alle grundsätzlich das Gleiche, von denjenigen abgesehen, die über OBD-Tools direkt auf das ND-Steuergerät Einfluss nehmen und dort in die Programmierung eingreifen.


    Die "Wunderboxen"-Hersteller arbeiten alle nur noch mit einer Erhöhung des CR-Drucks und schleifen ihre Box nur in die Druckmess-Zuleitung für das CR-Rohr ein.
    Zwar gibt es auch dort natürlich Unterschiede, aber die sind von Ausreissern abgesehen eher gering und machen sich dann eben nur in Nuancen bemerkbar.
    Die meisten "Wunderboxen" Hersteller bzw Verkäufer haben übrigens auch die Möglichkeit integriert, das Maß der Änderungen über das Umsetzen von Jumper-Kontakten zu beeinflussen (die angesprochenen "80-120%"). Das war übrigens wohl auch die Erklärung für die erste von mir getestete "Placebo-Box". Die war vom Verkäufer anscheinend auf einen niedrigeren (Serien-) Wert eingestellt.
    Das nachträgliche Umjumpern ("120%") führt meist dazu, das die werksseitig programmierten Eingreifschwellen eher erreicht werden, so das dies keinen dauerhaften Zuwachs bringt (s. weiter u.)


    Da ich zB. sehr gute Erfahrungen mit einer incl. Porto und Verpackung um die 170 € teuren Box gemacht habe (siehe Bericht in diesem Fred weiter zurück) , ist ein Preis in der Nähe von 600 € natürlich ganz schön viel Holz - vor allem weil der eigentliche Wert der Hardware nicht mal 20 € erreichen dürfte..


    Aus meinen Erfahrungen und der Ansicht der MS Netzseite würde ich auch bezweifeln, das der Diesel dauerhaft echte 230-235 V max geht. Denn ALLE in die CR-Messleitung eingeschliffenen Wunderboxen ändern ja nichts an der werksseitig vorgegebenen Schutzprogrammierung. Und die nimmt nach einiger Zeit die im 6. Gang bei Flat-out gefahrenen CR-Drücke wieder zurück, jedenfalls bei der in meinem CX-7 Diesel aufgespielten Software-Version - was ja wiederum den Vorteil hat, das die werksseitig programmierten Schutzmechanismen auch mit einer "Wunderbox" voll aktiv bleiben.

  • Mit Chiptuning beim CX7 habe ich keine Erfahrung, bzw. habe es (glücklicherweise) unterlassen, da es mir mit 850,-€ etwas zu teuer erschien. Nachdem mein Motor bei 71000 Km wegen Undichtigkeit der Einspritzdüsen den Geist aufgegeben hat, wäre ich bei nachgewiesenem Tuning auf den Kosten sitzen geblieben. Nun bekomme ich von Mazda einen neuen Motor, muß jedoch eine neue Kupplung incl. Schwungräder bezahlen, da diese (???) zu heiß geworden sein soll. Ist teuer genug. Das ist nun natürlich kein Beitrag mit Fachwissen für Chiptuning sondern ein kleiner Denkanstoß, ob es sich lohnt, falls Folgeschäden während der Garantie eintreten, die ja in meinem Falle sehr zu Buche geschlagen hätten. Ich fahre auch gerne schnell und vermisse manchmal die Beschleunigung, habe aber - laut Navi - eine Endgeschwindigkeit (ohne Tuning) von 208km/h. ;( :?:

  • Wenn Du ein wenig auf den vorigen Seiten mitgelesen hättest, dann hättest Du Dir vermutlich Deinen Beitrag komplett sparen können.


    Wobei das schade gewesen wäre, denn die überaus spanisch klingende Formulierung "neuer Motor wegen undichter Einspritzdüsen" ist doch ein hervorragender Einstieg, tiefer in dieses völlig andere Thema einzudringen. 8o

  • Meinung aus dem Mazdaforum:


    Guten Abend.



    Also ein chiptuning ist nicht gleich ein chiptuning.



    Es gibt hier so viele Varianten, die ersten genannten sind die unprofessionellen :



    Widerstände in die Elektronik einbauen, um hier die Elektronik zu
    verarschen. Das geht gar nicht und macht auch nach kurzer Zeit alles
    kaputt. Ab 10 €



    Ein Zusatzsteuergerät (sog. Tuningbox) vom Billigtuner. Heuchelt dem
    Motor falsche Werte vor, anderes Gemisch wird gebildet, geht unheimlich
    aufs Material. Das sind so die günstigen ebay Angebote für Ca. 200
    €



    Hinterhoftuning, da ballert dann einer bei nem Turbomotor den Ladedruck hoch, bringt Leistung, hält nur nicht.



    Ein wirkliches Tuning des ECU geht immer damit her, dass erstmal die
    Parameter des Motors festgestellt werden. Dann werden diese Parameter
    ausgewertet und mittels OBD 2 wird dann mit entsprechender Software die
    neue Map für den ECU geschrieben, die dann genau die Werte deines Motors
    und deiner Veränderungen am Motor berücksichtigt. Es kann sogar
    teilweise von dir bestimmt werden, wie die Charakteristik des Motors
    ausgelegt sein soll.



    Und auch hier muss man ja nicht bis ans Limit gehen, sondern kann auch
    hier noch Sicherheitsreserven belassen, damit man den Motor nicht
    überfordert.



    Ich würde niemals diese Semiprofis mit ihrem elektronischem
    Gaspedaltuning und ihren Widerständen an irgendwelchen Sensoren der
    tuningboxen an mein Fahrzeug lassen.



    Andere Frage : bei welchem Mazda Händler gibt es denn chiptuning?

  • Auch dieser Beitrag liegt leider ziemlich neben der Sache und enthält -offenbar aus Unwissenheit- etliche Verallgemeinerungen, die das Ganze nach aktuellem Stand "schief" darstellen. Auch hier der Tipp: Bitte die letzten Seiten lesen.

  • Wolfgang


    ich war heute bei unserem gemeinsamen Händler und hab mal wegen deinem Chip nachgefragt. Die haben den ja schon zig mal verbaut. Was mich stört ist der Preis. Die wollen 590.-, gut mit Markus kann ich schon noch reden. Mir wurde auch gesagt, dass bei größeren Bestellmengen Rabatte möglich sind.


    Oder hast du nen guten Draht wie man die Dinger billiger bekommt?

  • Wolfgang


    ich war heute bei unserem gemeinsamen Händler und hab mal wegen deinem Chip nachgefragt. Die haben den ja schon zig mal verbaut. Was mich stört ist der Preis. Die wollen 590.-, gut mit Markus kann ich schon noch reden. Mir wurde auch gesagt, dass bei größeren Bestellmengen Rabatte möglich sind.


    Oder hast du nen guten Draht wie man die Dinger billiger bekommt?


    Hallo Jürgen,


    ich hab meinen Chip auch bei "unserem" :D gekauft. Einen anderen Draht habe ich leider auch nicht. Aber red mal mit Markus, ob der nicht was machen kann.
    Auf der Website vom Hersteller ist der Preise ebenfalls mit 590,- Euronen ausgewiesen. Schon ein Schweinegeld für ein bischen Plastik!